Afsanneh

„Singen ist für mich wie Atmen – ohne geht es einfach nicht.“ Das wusste Afsanneh schon, als sie 1980, damals noch in Teheran, ihr Gesangsstudium bei
Professor Hosseyn Sarshar aufnahm und Mitglied im berühmten Nawa-Chor wurde.

1990 setzte sie ihre Gesangsstudien in Deutschland fort, gab klassische Konzerte, sang auf Arienabenden und Galas und begeisterte ihr Publikum mit einem Stimmvolumen von vier Oktaven. Erster großer Höhepunkt ihrer Karriere war eine Konzert-Tournee durch Deutschland, Frankreich und England.Ihrer Heimat eng verbunden, hat sie sich stets mit persischer Musik befasst, die sie mit klassischen Tönen mischte. Seit 2001 spielt sie das daraus entstandene Repertoire, hinter ihr ein Orchester neun erlesener Musiker.

Ihre erste CD entsteht; „Weiße Rose“, weltmusikalische Stücke, aufwendig und einzigartig von Klaus Brüngel arrangiert und mit den poesievollen Texten des iranischen Dichters Behnam Bavandpour versehen.<br> Neben den Printmedien werden Hörfunk und Fernsehen auf die Sängerin aufmerksam: Am 5. Oktober 2001 widmet ihr Vox eine 90-minütige Sendung. Und am 18.05.2002 strahlt der WDR einen einstündigen Beitrag mit Musikeinspielungen der aktuellen CD aus. Die Botschaft von Afsaneh „mit jedem Lied will ich dem Publikum etwas geben, das ihm bleibt“– macht sich auf den Weg...

Vita:
Die persische Sopranistin Afsanneh hatte bereits in ihrem Heimatland eine klassische Gesangsausbildung begonnen, aber da ihr in Persien jede Möglichkeit des öffentlichen Auftritts verwehrt war, floh sie in den Westen. In Dortmund setzte sie ihre Studien im klassischen Gesang fort und baute darüber hinaus ihre Fähigkeiten im Musical- und Operettenfach aus.
Kritiker beschreiben ihre Stimme so: "...Die Stimme der Künstlerin lebt von einem wunderschönen orientalischen Timbre, führt ohne Mühe und Verlust über vier Oktaven bis hinauf in kristallklare Sopranhöhen..." (Westfälische Rundschau. Zusammen mit einem kleinen Orchester präsentiert sie ein Programm, das den Bogen von klassischen Arien bis zu Chansons und orientalischen Weisen spannt.
Das Ensemble tritt als Trio und Quartett auf, kann aber bis zur Größe eines 10-Personen- Kammerensembles erweitert werden. Alle Begleitmusiker sind bereits erfolgreich aufgetreten und verfügen über vielfältige Konzerterfahrung. "...das bunt gemischte Programm lebt aber auch von einem wunderbar unschnulzig aufspielenden Orchester, von einem Background-Quartett aus der Ladies-first- Riege, das einen anderen Klang einführt, von Momenten großen Show-Klänge und dann doch wieder von der Oper.
Im Lied der Madame Butterfly gelingt Afsanneh die große dramatische Geste, die gleich auch einen ganzen Opern-Saal beherrschen könnte.